Entspannung

Zeit – sie verstreicht unveränderbar, und stellt damit die einzige Ressource dar, die weder aufgehoben noch zurückgewonnen werden kann. Doch wie nutze ich meine zur Verfügung stehende Zeit bestmöglich? Ich finde, ein schönes Thema für den Anfang und knüpfe damit an meinen letzten Artikel an. Denn gerade im Event Management ist gutes Zeit- und Selbstmanagement enorm wichtig. Ich habe mal recherchiert und bin dabei, natürlich, auf viele vermeintlich gute Tipps & Tricks gestoßen und möchte diese gerne hier weitergeben. Außerdem habe ich diese unter die Lupe genommen und mich gefragt ob ich es auch so mache. In meinem nächsten Artikel wird es dann darum gehen wie ich es denn mache wenn nicht so wie nachfolgend beschrieben:

EINS NACH DEM ANDEREN. Experten predigen immer wieder: “Konzentrieren Sie sich auf nur eine Aufgabe und lassen Sie sich nicht von E-Mails, SMS oder persönlichen Anrufen bei Ihrer Arbeit stören, denn so müssen Sie sich nicht immer wieder von Neuem in Ihre Aufgabe einarbeiten.” Soweit die Theorie. Bei mir ist es in der Praxis so, das ich das teils teils hinbekomme. Zwar beende ich eine Aufgabe sobald ich sie begonnen habe, dennoch habe ich aber währenddessen mind. 10 Seiten gleichzeitig offen. Geht es euch auch so?

DIE TO-DO LISTE. Empfohlen wird hier, am besten jeden Arbeitstag mit einer To-do-Liste für den nächsten zu beschließen. Ob handschriftlich oder elektronisch bleibt jedem selbst überlassen- nette Tools wie Wunderlist oder Evernote – (auch als App für das iPhone) untersützen dabei. Dabei sollen Routineaufgaben nicht erscheinen und Prioritäten gesetzt werden – aber nicht zu viele. Mal ganz ehrlich: wer legt schon jeden Abend eine To-Do Liste an?! Ja, ich oute mich als Fan von To-Do Listen, aber auch nur in Zeiten mit sehr hohem Termindruck zum Beispiel kurz vor einem Event. Denn ich finde, mit einer gewissen Routine hat jeder seine To-Do Liste auch ganz schnell im Kopf. Aber oft tut es einfach gut die Aufgaben aufzuschreiben und diese dabei zu strukturieren.

UNANGENEHMES ZUERST. “Erledigen Sie Ihre schwierigste Arbeit gleich zu Beginn des Tages.” Warum? Weil zu dieser Zeit noch die volle Motivation und Energie da ist heißt es. Außerdem: weil dann der restliche Arbeitstag ohne schlechtes Gewissen verbracht werden kann denn das Schlimmste hat man schon hinter sich. Mhh. Hier bin ich unschlüssig. In der Theorie klingt das schon gut. Aber in der Praxis ist es meistens so, das doch die meisten von uns erstmal einen gewissen Druck brauchen. Jedenfalls erledige ich Aufgaben nach Priorität und nicht nach “Schlimmheit”.

PERFEKTIONISMUS ADE. “Perfektionismus in allen Details hemmt. Die goldene Regel heißt hier Pareto: 80/20. Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht mit Perfektionismus in Nebensächlichkeiten. Vorzügliche Leistungen zu erbringen bedeutet auch, dass Sie das Beste in der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit geben.”

ENTSPANNUNG. Wenn Entspannung fehlt geht irgendwann einmal: gar nichts mehr. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte deshalb unbedingt für Ausgleich gesorgt werden. Und zwar nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche. Stimme ich zu. Das halte ich für sehr wichtig. Und als Entspannung zählt für mich definitiv nicht vom Sofa aus die neuesten Soaps zu verfolgen; ist auch mal okay, aber es ist doch viel entspannender mit Freunden zu lachen, Sport zu treiben, ein gutes Buch zu lesen und ausreichend zu schlafen! Für mich zumindest.